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Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang! Ein weihnachtliches Gastspiel von Annette Weber.

Lifestyle, ReportageSue Giers

Weihnachtsfeier und Wiesn (aka Oktoberfest) haben - das kann ich als Münchnerin sagen - viel gemeinsam. Sexy Outfits, jede Menge Alkohol, Spaß und Flirts, die Nacht wird lang, dann wird geschnapselt und schließlich geschnackselt. Doch der Wahn ist kurz, die Reu ist lang, heißt es so passend in Schiller’s Glocke, also hier die „What To Do & What NOT To Do“ Liste für eine nachhaltig erfolgreiche Weihnachtsfeier.

 

  1. Weihnachtsfeier und Karriere. Selten kommt man dem Chef oder dem Chef vom Chef so nah. Nutzen Sie den Abend als Karriere-Sprungbrett. Ein bezauberndes Lächeln als Türöffner, dann unverbindlich erstmal Nettigkeiten austauschen. Komplimente hört jeder gern, vor allem der Chef, den ja sonst keiner lobt. Bissl Alkohol löst Hemmungen und Zunge, aber nicht zu viel, sie wollen mit dem Chef ja nicht abstürzen, sondern aufsteigen. Nichts ist nerviger als besoffene Kollegen, die mit gelalltem „was ich schon immer auf dem Herzen hatte“ einem den Abend verderben. Denken Sie sich EINEN klugen Satz oder Gedanken aus, mit dem Sie punkten. Der der Chef aufmerksam macht. That’s it. 
  2. Weihnachtsfeier und Styling. Die meisten Frauen sind in heller Aufregung, was anziehen? In Firmen mit strengen Dresscodes, kann man jetzt seine „wahre“ Persönlichkeit zeigen. Kurze Röcke, enge Jeans, wenn Sie den süßen Praktikanten verführen wollen, nur zu! Ansonsten ist ein feminines Kleid passend, dazu hohe Schuhe und hübsch frisierte Haare. Der Anlass ist immer noch Weihnachten, also eher festlich und elegant, als sexy und laut. Je höher die Position im Unternehmen, desto „luxuriöser“ kann das Outfit sein. Auch echter und prachtvoller Schmuck ist okay. Keine Jeans - zu casual, keine Ballerinas - zu brav. Wie tief „darf“ das Dekolleté sein? Kommt darauf an, was sie vorhaben (und ob die Frau vom Chef anwesend ist).
  3. Weihnachtsfeier und die lieben Kollegen. Ein lustiges Besäufnis erhöht das Betriebsklima. Gemeinsam lachen, tanzen, albern sein. Aber jeder kennt die peinliche Situationen, wenn Frau Müller aus der Buchhaltung mit Herrn Maier aus dem Vertrieb im Vollrausch rumknutscht. Oder wenn Herr Schmidt aus der Revision einem sabbernd das „Du“ anbietet, dass man partout nicht will. Psychologen-Trick: Tun Sie am nächsten Tag so, als wäre nichts gewesen und als hätten Sie nichts gesehen. Beteiligen Sie sich NICHT am bösen Betriebsklatsch! Hören Sie zu und schmunzeln Sie und freuen sich, dass SIE ein grandioses Fest ohne Reue hatten
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