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Perfekt Piece in jeder Situation: Die Bluse

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Die Bluse: als Kind habe ich sie gehasst. Sie war mir viel zu eng und fühlte sich kalt auf der Haut an. Immer ist sie mir aus dem Hosenbund gerutscht und dann musste ich auch noch so einen engen Pulli drüberziehen. So hat mich meine Mami am liebsten gekleidet. So war die Mode damals. Ich rede hier von den aufmüpfigen 70ern. Weiße Blusen zählten zum Establishment. Rotkariert mit großem Kragen und aus Polyester galten sie als cool.

Die Bluse oder die „Blouse“ kommt ursprünglich, wie kann es anders sein, aus Frankreich. Sie tauchte das erste Mal im Mittelalter auf. Die Kreuzritter trugen das weiße Gewand über ihrer Rüstung.  Ich will hier nicht mit dem geschichtlichen Abriss der Bluse langweilen, aber ich finde es bezeichnend, dass der „Blouse“ zuerst nur eine recht schmückende Bedeutung zukam. Denn so sehe ich die Funktion der Bluse heute auch noch. Sie ist immer noch kühl auf der Haut, wenn sie zum Beispiel aus schöner ägyptischer Baumwolle ist. Sie ist immer ein Eyecatcher. In Oversized als Smoking oder Streifenhemd eroberte sie bei Celine den Laufsteg, mit dem für Celine so signifikanten Look.

@viva_la_wow  in der Bluse “ Antonia ”

@viva_la_wow in der Bluse “Antonia

@lieblingsstil  in der Bluse “ Yasmin ”

@lieblingsstil in der Bluse “Yasmin

Später folgten die vielen bunten Seidenblusen. Im Sommer hatten wir Angst vor Schweißflecken unter den Achseln. Danach lösten experimentierfreudige Schnitte wie von Ellery & Jacquemus einen ganz neuen Trend aus: Es war die Geburtsstunde der Statement-Bluse. Die Bluse avancierte vom gewöhnlichen Oberteil zum Highlight eines Outfits, ob schulterfrei, asymmetrisch oder gerüscht. Und auch bei SoSUE lieben wir Blusen, um modische Akzente zu setzen. Für uns muss sie aber auch Grandezza und Klasse haben. Immerhin ist sie das Kleidungsstück, das man abends als Erstes auszieht. Eine Bluse zu- und aufzuknöpfen sollte stets ein sinnlicher Moment sein.

Eine Bluse gibt einem Look eine Leichtigkeit und meistens auch die nötige Strahlkraft. Bei einem Date im Restaurant, ist das „Unterteil“ schnurzpiepegal, weil die Bluse im Visier des Betrachters ist. Ich habe mich in der Zwischenzeit mit der Bluse versöhnt. In diesem ewig heißen Sommer habe ich so viel Blusen wie noch nie getragen. Am Liebsten natürlich unsere neuen SoSUE Blusen. Da ist „Yasmin“, die einem Hamburger Fischerhemd nachempfunden ist und mit den eleganten Schnürfäden auffällt, unsere gestreifte „Emily“ mit raffinierten Ärmeln. Und dann „Antonia“ unsere Bluse mit den Ballonärmeln. Alle drei Blusen sind aus Baumwolle und jede ist anders. Bei unseren Kreationen können wir sehen, wie vielfältig Mode ist und wie kreativ ein einzelner Stoff zum „Tragen“ kommt.  In meinem Kleiderschrank konkurriert nun Bluse mit Pulli. Eines steht fest: Enger Pulli über Bluse, diese Zeiten sind für mich endgültig vorbei.


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